Chronologie



2015

übernimmt Prof. Dr. Frank Pohle die Leitung des Centre Charlemagne, des Internationalen Zeitungsmuseums, des Couven-Museums, des Grashauses und des Zollmuseums. Peter van den Brink leitet nur noch das Suermondt-Ludwig-Museum.

2014

Gründung des Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum Aachen

2010

wird die Burg Frankenberg ausgeräumt

2006

wird die Schließung des stadtgeschichtlichen Museums Burg Frankenberg durch den Stadtrat beschlossen

2005

Peter van den Brink wird Museumsdirektor der städtischen Museen. Er leitet: das Suermondt-Ludwig-Museum, Couven-Museum, Burg Frankenberg, Zeitungsmuseum und Zollmuseum

2003

Museumsdirektor Prof. Dr. Ulrich Schneider verlässt Aachen und wechselt zum Museum für angewante Kunst nach Frankfurt. Dr. Adam C. Oellers übernimmt die kommissarische Leitung der städtischen Museen

1996

verstirbt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Ludwig, Ehrenvorsitzender und Träger des Ehrenringes des Museumsvereins

1995

erhält Prof Dr. Irene Ludwig die Ehrenmitgliedschaft des Museumsvereins, da sie sich um den Verein verdient gemacht hat

1995

erhält Prof. Dr. Ludwig den ersten Ehrenring des Museumsvereins und wird Ehrenvorsitzender

1994

werden Prof. Dr. Dr. h.c. Irene Ludwig und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Ludwig die Ehrenbürgerrechte der Stadt Aachen verliehen

1994

übergaben die Architekten Busmann und Haberer das erweiterte Neue Suermondt-Ludwig-Museum an Museumsdirektor Prof. Dr. Ulrich Schneider zum stufenweisen Einzug

1994

wurde Konsul Hans-Josef Thouet auf der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins als Nachfolger von Prof. Dr. Peter Ludwig zum Vorsitzenden gewählt

1994

wurde das erneuerte Museum durch den Ministerpräsidenten NRW Johannes Rau feierlich der Öffentlichkeit übergeben

1992

begann die Erweiterung und umfassende Renovierung der Cassaletteschen Villa in der Wilhelmstraße

1991

wird Dr. Ulrich Schneider neuer Museumsdirektor

1990

tritt Prof. Dr. Ernst-Günther Grimme in den Ruhestand

1977

Seit diesem Jahr erfolgte die große Dokumentation der Kunst der sechziger Jahre. Schließlich wurden die Kunstgewerbesammlung in das Museum Burg Frankenberg überführt und die Neue Galerie im Alten Kurhaus eingerichtet

1977

übergab das Sammlerehepaar Ludwig zum 100. Geburtstag des Museumsvereins der Stadt eine Stiftung von 193 Objekten aller Gattungen alter und moderner Kunst. Daraufhin nannte der Rat der Stadt Aachen das Haus in Suermondt-Ludwig-Museum um

1967

wird Dr. Ernst-Günther Grimme Direktor des damaligen Surmondt- Museums

1966

seit diesem Jahr kamen zeitgenössiche Glasfenster zur Sammlung hinzu

1957

übernahm Dr. Peter Ludwig den Vorsitz des Aachener Musemsvereins und behielt ihn bis 1994

1957

die Aachener Kunstblätter werden wieder eingeführt Seit 1960 bereicherten kostbare Malereien und Plastiken aus der Sammlung Prof. Dr. Peter und Prof. Dr. Irene Ludwig als Dauerleihgaben des Suermondt-Museums. Daraufhin wurde das Haus völlig umgestaltete und die Galerie neu gegliedert

1939/1945

der 2. Weltkrieg brachte schwere Verluste für die ausgelagerten Sammlungen, vor allem für die Gemäldegalerie. Das Couven-Museum war völlig zerstört und wurde von Dr. Keutgens im Hause Monheim am Hühnermarkt wieder aufgebaut

1931

gelang die Fertigstellung des großzügigen Erweiterungsbau des Suermondt-Museums

1931

die Aachener Kunstblätter werden eingestellt

1928

wurde das Couven-Museum im Hause Fey am Seilgraben für die Aachener Kunst im 18. Jahrhundert eingerichtet und die entsprechenden Bestände dorthin verlagert

1915

erfolgte dennoch der Ankauf von Riberas – Heilige Nacht. In den folgenden Jahren betrieb der Museumsdirektor Dr. Felix Kuetgens die Neugestaltung der Galerie und bewirkte einen Anbau

1914/1918

der 1. Weltkrieg brachte einen großen Rückschlag für das Museum

1906

erscheint die erste Ausgabe der Aachener Kunstblätter

1906

Januar Ausstellungsverband Düsseldorf; Clarenbach, Deusser, Dirks, Funck, Hardt, Janssen, Liesegang, Nikutowsky, Otto, Schmurr, Schneider-Didam, Schoenebeck, Stern, Wendling

1906

Februar - Holländische Landschaften – Sammlung Prof. Hans Hermann, Berlin‚ - Gemälde mit Motiven aus den Alpen und dem Orient – Sammlung Georg Macco, Düsseldorf‚ - Gemälde und Zeichnungen des verstorbenen Prof. Hugo Knorr, Karlsruhe

1906

März Nachlass Alfred Metzener, Düsseldorf

1905

kamen noch Bildwerke der Steigerschen Sammlung hinzu sowie die Plastik-Sammlung des Kölnner Bildhauers Richard Moest. Damit beherbergte Aachen Deutschlands bedeutendste Skulpturen-Sammlung. Mit dem Ankauf von drei großen Altären und zahlreichen Gemälden aus der Sammlung Lyversberg sowie dem Nachlaß von Dr. Adam Bock erzielte das Suermondt-Museum große Beachtung

1905

Japanische Farbholzschnitte – Sammlung Georg Oeder, Düsseldorf‚ Orientalisches Kunstgewerbe, Farbige Steinzeichnungen, Deutsche Keramik, Verlosungsausstellung mit 180 Gewinnen, Weihnachtsausstellung

1903

Ausstellung alter Gemälde aus Privatbesitz

1901

Der Museumsdirektor Dr. Anton Kisa konnte das neue Museum feierlich eröffnen. Schnell vergrößerte sich der Bestand durch die bedeutende Keramik-Sammlung Philipp Bergers, das Jugendstil- Zimmer des Hauses Grossmann und den Nachlaß Alfred Rethels, der aus Mitteln der Stiftung der Erben Cockerills erworben wurde

1899

Ausstellung von modernen Bronzen und Metallarbeiten

1898

veranlaßte der Oberbürgermeister Veltmann den Erwerb der Cassaletteschen Villa in der Wilhelmstrasse durch die Stadtverwaltung. Der Aachener Architekt Eduard Linse hatte das Gebäude 1866 erbaut und die Fassade der Bibliothek von San Marco nachgebildet. Zugefügt wurde ein zweigeschossiger Anbau

1891

rundete sich der Bestand ab durch die Sammlung des Kanonikus Dr. Franz Bock mit einer reichen Besteckkollektion, Textilien, Gemälden, Skulpturen und Möbeln. Nun wurde das Suermondt-Museum zu eng für die vielen Objekte

1886

erhielt Aachen von Berlin 79 wichtige altdeutsche und altniederländische Bilder aus dem Besitz der Tochter des Aachener Sammlers Anton Ignaz van Houtem. Die Stiftung von Dr. Peter Wings vermachte dem Museum wertvolle Elfenbeine und Antiphonar-Blätter mittelalterlicher Kunst

1884

gelangten weitere 32 Gemälde aus der ersten Sammlung Suermondts von den Berliner Museen als Dauerleihgabe nach Aachen. Nach einer Neuordnung der Bestände folgte am 20.10.1883 die Neueröffnung des Suermondt-Museums in der alten Redoute

1884

Die Byzantinischen Zellen-Emails der Sammlung Swenigorodskoi

1882

stiftete der Aachener Sammler Barthold Suermondt dem Verein 104 kostbare Gemälde, die die Stadtverordneten als Bestände des – Suermondt-Museums‚ in städtische Verwaltung übernahmen

1881

stellte der damalige Oberbürgermeister Weise dem Museumsverien weitere Räume in der Redoute zur Verfügung

1880

Ausstellung ägyptischer Altertümer,– Sammlung Graf Gregor Stroganoff

1878

in einem Raum der alten Redoute am Comphausbad seine erste Ausstellung eröffnete. In den ersten Jahren konnten fast ausschließlich geliehene Gegenstände gezeigt werden. Erst Schenkungen und Mitgliedsbeiträge, die auf 10 Mark jährlich festgesetzt waren, ermöglichten größere Ankäufe

1878

Eröffnungsausstellung – Kunstgewerbe aus Stadt und Bezirk

1877

Gründung des Aachener Museumsvereins


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